Theater 2012

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Liebe Freunde der plattdeutschen Sprache.

Auch in diesem Jahr wird die Laienspielschar Freckenhorst

wieder ein plattdeutsches Bühnenstück aufführen..

 

"De verrückte Professor"

 Plattdeutsche Komödie in 3 Akten von

 Helmut Schmidt

Mitwirkende Personen:

Max Loppmann Erfinder Norbert Stammkötter
Paula Loppmann seine Frau Maria Zelleröhr  
Heidrun Sagemiehl Patientin Annette Recker 
Freddy Sagemiehl Heidruns Ehemann Ludger Freßmann
Angelika Sagemiehl  beider Tochter (genannt „Tiffy“) Judith Buller
Wilko Meiners Patient Bernd Zurwieden
Phillip Renken   Patient Heiner Neite  
Charlotte Müller Patient Katharina Althaus
  Souffleusen Annette Minke, Anja Reichard
  Maske Susanne Neumann
  Technik Hans-Werner Cybulski
  Bühnenbau Alfons Reinker
  Bühnenbild Willi Wienstroer
  Layout Erich Poppenborg
  Regie August Weiser

Inhalt:

 Max Loppmann – der sich als Arzt und Professor ausgibt, aber eigentlich nur Apotheker und Hobby-Chemiker ist – ist besessen von der Idee, ein Serum zu erfinden, welches den Schweißgeruch bei Menschen komplett unterbindet. „Nie wieder unangenehmer Achsel­schweiß, nie wieder Probleme mit übelriechenden Schweißfüßen“, das ist seine Devise. Nach monatelanger Forschung und mehreren gescheiterten Versuchen an Ratten und Mäusen, bitten er und seine Frau Paula schließlich durch eine Annonce in der Tageszeitung Patienten ins Haus, die freiwillig an einer Testreihe teilnehmen und dafür mit jeweils 500 Euro entlohnt werden sollen. Sechs Lüühe finden sich ein und machen bei dem vierwöchigen Versuch mit. Das Medikament hat zwar keine nennenswerten Nebenwirkungen, jedoch enthält es viele hochkonzentrierte Hormone. Durch ein Missgeschick verwechselt Max’ Ehefrau die beiden Sorten für Männer und für Frauen und es kommt in der „Praxis“ von Max Loppmann zu star­ken persönlichen Veränderungen der Versuchs-Patienten. Ein Gegenmittel muss her – und zwar schnell, bevor die ersten Patienten mit Klage drohen.  Doch das ist problematischer als man dachte. Besonders Phillip Renken ist ein hochkomplizierter Fall. Er hat freiwillig die 5fa­che Dosis des Serums eingenommen, weil er finanzielle Sorgen hat. Aber schnell nehmen die weiblichen Hormone in seinem Körper überhand. Nur bei dem linkischen Wilko Meiners und bei Angelika Sagemiehl ist merkwürdigerweise kaum eine Veränderung zu erkennen. Die Versuchsreihe gerät jedoch völlig aus den Fugen, und schnell weiß keiner mehr genau – bin ich nun männlich oder weiblich? Und als die Lage schon zu eskalieren droht, wird durch Zu­fall ein völlig natürliches Gegenmittel entdeckt, und es besteht doch noch ein Funken Hoff­nung auf ein Happy End... aber auch der „Doktor“ selber hat nun von dem Serum probiert...